IPads an Schulen
20252060 · Antwort der Verwaltung · 14.01.2026 · Schulverwaltungsamt
▶ KI-Zusammenfassung
Reinvestitionskonzept bereits vorhanden
Entgegen der Befürchtungen der CDU-Fraktion existiert bereits ein städtisch finanziertes Reinvestitionskonzept. Die Verwaltung hatte schon bei der Umsetzung des DigitalPakts 1 eine Folgekostenabschätzung für die kommenden Haushaltsjahre erstellt. Dabei wurde die übliche Lebensdauer von fünf Jahren für die Geräte zugrunde gelegt.
Unabhängig von möglichen Fördermitteln des Landes aus dem geplanten DigitalPakt 2 wurden bereits Haushaltsmittel für den Ersatz der ersten iPad-Generation aus dem Kreditprogramm "Gute Schule" veranschlagt und bereitgestellt. Auch für die Jahre ab 2027 wurden entsprechende Reinvestitionskosten für den städtischen Haushalt ermittelt.
Evaluation durch Jahresbilanzgespräche
Eine systematische Evaluation der iPad-Nutzung erfolgt durch Jahresbilanzgespräche mit allen Schulen. Diese bilden die Basis für die Medienentwicklungsplanung und umfassen Befragungen zur technischen Infrastruktur und IT-Ausstattung.
Die Ergebnisse flossen in die Fortschreibung des Medienentwicklungsplanes für 2025/2026 ein. Demnach wurden unterschiedliche Ausstattungsquoten festgelegt: 25 Prozent für Grundschulen, 100 Prozent für weiterführende Schulen und 75 Prozent für Berufskollegs.
Deutliche Steigerung der IT-Investitionen
Die Stadt betont ihr kontinuierliches Engagement bei der Schuldigitalisierung. Bereits in der Vergangenheit wurden zusätzliche Eigenmittel bereitgestellt, als die Förderprogramme des Landes nicht ausreichten. So investierte die Stadt zusätzlich 1,4 Millionen Euro für Geräte bedürftiger Schüler und knapp 400.000 Euro für Lehrergeräte.
Die Entwicklung der Haushaltsansätze zeigt das Ausmaß der Investitionen: Von 2,3 Millionen Euro im Jahr 2021 stiegen sie auf 15,2 Millionen Euro für 2026. Diese Maßnahmen wurden mit einem Team von 19 Personen umgesetzt, das mit Blick auf den DigitalPakt 2 noch erweitert werden soll.
Flexible Geräteumlagerung geplant
Aktuell beträgt die durchschnittliche Ausstattungsquote mit iPads etwa 75 Prozent über alle Schulformen hinweg. Durch eigenfinanzierten Neukauf von Geräten soll eine Umverteilung zwischen den Schulformen ermöglicht werden, um die jeweiligen Zielquoten zu erreichen.
Noch an Förderprogramme gebundene Geräte müssen allerdings bis zum Ablauf der jeweiligen Förderfrist an den entsprechenden Schulen verbleiben.