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Untaugliche Bauweise der Sinuswellen in der Wielandstraße

20252310 · Antwort der Verwaltung · 04.12.2025 · Tiefbauamt

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KI-Zusammenfassung

Experimenteller Einbau führte zu Problemen

Die Verwaltung räumt ein, dass die negativen Auswirkungen der zunächst eingebauten Sinuswellen nicht absehbar waren. Bei der Konstruktion handelte es sich um ein völlig neues und unerprobtes System. Mit dem Einbau wollte die Stadtverwaltung dem Wunsch des ADFC nach niederländischen Sinuswellen nachkommen. Da jedoch keine ausreichenden Informationen zur niederländischen Bauweise vorlagen, wurde mit verfügbaren Mitteln eine Alternative entwickelt.

Beschwerden über Komfortverlust und Sicherheitsprobleme

Über den städtischen Mängelmelder gingen mehrere Beschwerden ein. Diese betrafen hauptsächlich zu schnell fahrende Kraftfahrzeuge in der Wielandstraße und die ungeeignete Bauweise der Schwellen für Radfahrende. Die Radfahrer müssen zur sicheren Überquerung stark abbremsen, was zu erheblichen Komfortverlusten führt.

Anpassungen bereits vorgenommen

Die Verwaltung hat bereits Korrekturen durchgeführt: Seitlich wurde jeweils ein Abstand von 1,6 Metern zum Fahrbahnrand hergestellt. Dies entspricht den Vorgaben der "Hinweise zu Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten" (HRSV) und ermöglicht es zwei Radfahrenden, nebeneinander an den Schwellen vorbeizufahren. Für den Abschnitt zwischen Bergbaumuseum und Freiligrathstraße ist eine große Aufpflasterung zur Verkehrsberuhigung geplant, die ebenfalls den seitlichen Abstand von 1,6 Metern berücksichtigt.

Endgültige Lösung erst nach 2027

Die finale Neugestaltung muss auf Arbeiten der Stadtwerke warten, die ab 2027/28 Fernwärmeleitungen in der Wielandstraße verlegen werden. Durch parallel geplante Kanal- und Leitungsarbeiten in der Herderallee sind jedoch noch keine konkreten Termine festlegbar. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten soll der endgültige Zustand hergestellt werden.

Zukünftige Bauweise nach aktuellen Standards

Für die endgültige Umsetzung will die Verwaltung die einschlägigen Regelwerke der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrstechnik (FGSV) heranziehen und die eingegangenen Rückmeldungen berücksichtigen. Die Fahrbahnschwellen sollen nach dem aktuellen Stand der Technik hergestellt werden.

Beratungen

Bezirksvertretung Bochum-Mitte (2. Sitzung)
04.12.2025