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Gestaltung der Bogestra-Haltestelle Watermannsweg

20252696 · Antwort der Verwaltung · 20.01.2026 · Tiefbauamt

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KI-Zusammenfassung

Barrierefreier Ausbau als Hauptziel

Kernpunkt der Neugestaltung war laut Verwaltung die Erhöhung des Fahrgastkomforts. Die Warteflächen wurden auf 22 Zentimeter über Fahrbahnniveau angehoben, um einen barrierefreien Einstieg in moderne Straßenbahnen zu ermöglichen. Dies erleichtere insbesondere älteren Menschen, Behinderten und Fahrgästen mit Kinderwagen das Ein- und Aussteigen.

Beide Richtungshaltestellen befinden sich nun zwischen den Einmündungen Hollandstraße und Watermannsweg. Die Gleislage wurde dafür geringfügig verändert.

Radwegführung alternativlos

Auf die Kritik an der engen Führung des Radwegs am Wartebereich reagierte das Tiefbauamt mit Verweis auf die örtlichen Gegebenheiten: Da hinter der Haltestelle direkt die Bebauung anstehe, habe es keine andere Lösung gegeben. Eine Führung der Radfahrenden auf der Fahrbahn zwischen Schienen und Bordstein sei als weitaus gefährlicher eingeschätzt worden.

Die Planung orientiere sich an den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen und sei mit der Bogestra sowie der technischen Aufsichtsbehörde abgestimmt worden.

Keine separate Sicherheitsbewertung durchgeführt

Eine eigenständige Gefährdungsanalyse wurde nicht erstellt. Da die Lösung den einschlägigen Regelwerken entspreche, sei dies nicht weiter hinterfragt worden, so die Verwaltung. Die Planung wurde der AG Behinderte bereits im März 2021 vorgestellt.

Sollten sich künftig sicherheitsrelevante Probleme zeigen, werde die Verwaltung gemeinsam mit Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Bogestra Lösungen erarbeiten.

Beratungen

Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid (3. Sitzung)
20.01.2026