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Einrichtung eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Ümminger Straße / Industriestraße / Mansfelder Straße

20260120 · Anregung · 21.01.2026 · Bez.-Verw.-Stelle Bochum-Ost IV

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KI-Zusammenfassung

Prüfung statt Ampelanlage

Die beiden Fraktionen haben einen gemeinsamen Antrag für die Bezirksvertretungssitzung am 21. Januar 2026 eingereicht. Darin fordern sie die Verwaltung auf, die Machbarkeit eines Kreisverkehrs an der problematischen Kreuzung zu prüfen. Gleichzeitig soll auf die Einrichtung einer dauerhaften Ampelanlage verzichtet werden, bis das Prüfergebnis vorliegt.

Umfassende Machbarkeitsprüfung gefordert

Die Prüfung soll fünf zentrale Aspekte umfassen: die aktuelle Verkehrssituation einschließlich Verkehrsbelastung und Unfalllage, die Auswirkungen auf Fuß- und Radverkehr sowie die Belange des öffentlichen Personennahverkehrs. Zusätzlich sollen die bauliche Machbarkeit unter Berücksichtigung der vorhandenen Straßenräume und eine überschlägige Kostenschätzung samt möglicher Fördermöglichkeiten untersucht werden.

Verkehrsprobleme durch hohes Aufkommen

Als Begründung führen die Fraktionen an, dass es sich um eine stark frequentierte Kreuzung handelt, an der regelmäßig unübersichtliche Verkehrssituationen und Rückstaus entstehen. Besonders der Kfz-Verkehr und Schwerlastverkehr aus dem angrenzenden Gewerbegebiet belasten den Knotenpunkt. Zudem bestehen Konfliktpunkte zwischen motorisiertem Verkehr, Radfahrenden und Fußgängern.

Vorteile für Sicherheit und Verkehrsfluss erwartet

Nach Ansicht der Antragsteller können Kreisverkehre zur Reduzierung von Unfallzahlen beitragen, den Verkehrsfluss verstetigen und die Lärm- und Emissionsbelastung mindern. Langfristig seien sie durch gesparte Energie- und Wartungskosten effizienter als eine Ampelanlage.

Vollständigen Antrag zur Einrichtung eines Kreisverkehrs einsehen

Beratungen

Bezirksvertretung Bochum-Ost (3. Sitzung)
21.01.2026