Förderung bürgerschaftlichen Engagements und gemeinsamen Gestaltung lebenswerter Quartiere
20260159 · Anfrage · 20.01.2026 · Bez.-Verw.-Stelle Bochum-Wattenscheid II
▶ KI-Zusammenfassung
Impulse für lebenswertes Wohnumfeld
Thomas Dißelbeck (SPD) und Ronja Buschmann (Die Grünen) möchten mit ihrer Anfrage vom 19. Januar 2026 Impulse setzen, um bürgerschaftliches Engagement und die Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld zu stärken. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, Verantwortung für ein attraktives und lebenswertes Umfeld zu übernehmen.
Die Fraktionen betonen, dass es dabei ausdrücklich nicht nur um Erwartungen an Politik und Verwaltung gehe, sondern um die Aktivierung individueller Beiträge und gemeinschaftlicher Verantwortung im Stadtbezirk.
Wettbewerbe und Mitmachformate als Lösungsansatz
Ein zentraler Punkt der Anfrage sind mögliche lokale Wettbewerbe oder Mitmachformate in verschiedenen Kategorien:
Schön gestaltete Straße oder Hausgemeinschaft
Gelungene Aufwertung von Bestandsimmobilien
Besonders engagierte Nachbarschaftsinitiative
Kleiner, aber besonders gepflegter Vorgarten oder Hof
Kreative Bewegungs- oder Begegnungsflächen im privaten oder halböffentlichen Raum
Die Politiker fragen nach transparenten Auswahl- und Bewertungskriterien sowie einer geeigneten Jury- oder Beteiligungsstruktur für solche Formate.
Verwaltung soll Konzept entwickeln
Falls noch keine entsprechenden Ansätze bestehen, wollen die Fraktionen wissen, welche Verwaltungseinheiten ein Beteiligungskonzept federführend entwickeln könnten - idealerweise in enger Abstimmung mit der lokalen Politik und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Einbindung externer Partner gefordert
Die Anfrage umfasst auch Fragen zur Kooperation mit externen Partnern wie lokalen Handwerksbetrieben, Garten- und Landschaftsbauern, Kreditinstituten, Wohnungsunternehmen oder weiteren Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Digitale Sichtbarkeit und soziale Einrichtungen
Besonderes Augenmerk legen die Fraktionen auf die Öffentlichkeitsarbeit und digitale Sichtbarkeit, um insbesondere jüngere Zielgruppen zu erreichen. Zudem sollen Alten- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Schulen oder soziale Träger aktiv einbezogen werden.
Die Politiker sehen in diesem Ansatz die Chance, bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen, Eigeninitiative zu fördern und gemeinsam mit allen demokratischen Kräften sowie der Stadtgesellschaft an einem attraktiven und lebenswerten Wattenscheid zu arbeiten.