Mutmaßlich illegale Verklappung von Böden auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Amalia
20252445 · Anfrage · 20.11.2025 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
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Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im Fokus
In ihrer Anfrage für die Ratssitzung am 20. November 2025 bezieht sich die Grünen-Fraktion auf die Vorlage 18/4520 der Landesregierung im Rechtsausschuss des Landtages NRW. Darin wird das Gelände der ehemaligen Zeche Amalia als Standort gegenwärtiger Ermittlungen zu mutmaßlich illegal verklappten Böden genannt.
Die Grünen wollen von der Verwaltung wissen, ob diese aktuelle Informationen über den Stand der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen hat oder sogar selbst Ermittlungen eingeleitet hat.
Fragen zu Deponieklassen und Grundwasserbelastung
Weitere Schwerpunkte der Anfrage betreffen die Art der möglicherweise verklappten Materialien. Die Fraktion möchte erfahren, welche Deponieklassen potenziell auf dem Gelände abgelagert wurden.
Besonders relevant erscheint den Grünen die Frage nach möglichen Grundwasserbeeinflussungen. Sie erkundigen sich, ob das Zeche-Amalia-Gelände zu den Standorten gehört, bei denen eine Grundwasserbeeinflussung derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem interessiert sie, ob eine Direct-Push-Sondierung zur Überprüfung des Sachverhalts geplant ist.
Brisanz durch Golfplatz-Projekt
Die Anfrage erhält zusätzliche Brisanz durch die Tatsache, dass auf dem betreffenden Gelände in Kürze ein Golfplatz fertiggestellt werden soll. Die Grünen bitten um Beantwortung ihrer Fragen im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung, falls die Antwort nicht-öffentliche Informationen enthalten sollte.