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Atommüllendlager in Bochum-Wattenscheid

20252738 · Antwort der Verwaltung · 05.02.2026 · Umwelt- und Grünflächenamt

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KI-Zusammenfassung

Satirische Anfrage mit ernster Antwort

Die Partei Die PARTEI hatte in der Ratssitzung vom 20. November 2025 eine augenzwinkernd formulierte Anfrage gestellt, ob nicht ein Atommüllendlager in Wattenscheid angesiedelt werden könne. Als Begründung führte die Partei finanzielle Engpässe der Stadt nach weggebrochenen Übergewinnen der Stadtwerke und geringeren Gewerbesteuereinnahmen an. Ein Endlager würde "mega-mäßig subventioniert" und schaffe Arbeitsplätze für eine "strahlende Zukunft".

Verwaltung sieht keine geologische Eignung

Das Umwelt- und Grünflächenamt antwortete sachlich auf die satirische Anfrage: Wattenscheid sei bisher nicht unter den Standorten, die für ein Atommüllendlager in Betracht kommen. Für eine Entscheidung über die grundsätzliche Eignung der Geologie seien umfangreiche Gutachten erforderlich, die weder geplant noch vorhanden seien.

Als entscheidendes Argument gegen den Standort führt die Verwaltung an, dass es "sehr zweifelhaft" sei, "dass eine vom Steinkohlenbergbau geprägte Region für ein solches Projekt geeignet sein kann."

Beratung im Februar geplant

Die Antwort der Verwaltung wird am 5. Februar 2026 in der nächsten Ratssitzung zur Kenntnisnahme behandelt.

Beratungen

Rat (4. Sitzung)
05.02.2026