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Sicherheitsmaßnahmen- und Kosten rund um den Bochumer Weihnachtsmarkt

20260056 · Antwort der Verwaltung · 19.03.2026 · Ordnungs- und Veterinäramt

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KI-Zusammenfassung: Sicherheitskosten für Weihnachtsmarkt steigen kontinuierlich

Geschäftsbesorgungsvertrag mit Bochum Marketing

Die Durchführung des Weihnachtsmarkts erfolgt seit 2021 über Geschäftsbesorgungsverträge zwischen der Stadt und der Bochum Marketing GmbH. Nach einer Ausschreibung wurden Verträge für die Zeiträume 2021-2024 und 2025-2029 geschlossen.

Kontinuierlicher Anstieg der Sicherheitskosten

Die Gesamtkosten für Sicherheitsmaßnahmen entwickelten sich wie folgt:

  • 2020: Kein Weihnachtsmarkt (Corona-Pandemie)

  • 2021: 123.000 Euro

  • 2022: 172.000 Euro

  • 2023: 212.000 Euro

  • 2024: 237.000 Euro

Bis 2024 wurden diese Kosten vollständig von der Bochum Marketing GmbH getragen. Für 2025 führte die Stadt erstmals eine Förderung "Zufahrtsschutz Großveranstaltungen" ein, die bis zu 150.000 Euro (50% der Kosten) abdeckt.

Umfassendes Sicherheitskonzept erforderlich

Grundlage für die Sicherheitskonzepte ist der "Orientierungsrahmen zur Sicherheit von Veranstaltungen im Freien mit erhöhtem Gefährdungspotential NRW". Beteiligt sind Rechtsamt, Feuerwehr, Referat für Krisenmanagement, Ordnungs- und Veterinäramt, Polizei, Tiefbauamt, Umwelt- und Grünflächenamt sowie die Bogestra.

Die Stadt kann aus Sicherheitsgründen keine Details zu konkreten Schutzmaßnahmen nennen. Grundsätzlich gehören zu den Konzepten Sperrkonzepte, Fluchtwegkonzepte, Vorplanung von Krisenfällen und Schutzzieldefinierungen.

Finanzierung und Einnahmen

Standbetreiber zahlen eine Umlage von 10% ihrer errechneten Standgebühren für die Sicherheit. Die durchschnittlichen Standkosten lagen zwischen 5.205 Euro (2021) und 5.720 Euro (2024).

Die Gesamteinnahmen aus Standgebühren, Sondernutzungen und Werberechten betrugen:

  • 2021: 687.000 Euro

  • 2022: 671.000 Euro

  • 2023: 616.000 Euro

  • 2024: 641.000 Euro

Die jährliche Sondernutzungsgebühr für öffentliche Flächen beträgt 16.749 Euro.

Koordinierungsgremium für Krisensituationen

Für alle Veranstaltungen mit erhöhtem Gefährdungspotential existiert ein Koordinierungsgremium unter Leitung des Ordnungs- und Veterinäramts. Mitglieder sind Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Referat für Krisenmanagement, Veranstalter, Sicherheitsdienst und Sanitätsdienst.

Unterstützung für kleinere Veranstalter

Seit 2022 gibt es eine Unterstützungszusage für Traditionsveranstaltungen (drei Karnevalsveranstaltungen und Bochumer Maiabendfest). Kleinere Veranstalter können beim Technischen Betrieb kostenfrei Sperrmaterial ausleihen.

Vollständige Antwort der Verwaltung zu Sicherheitsmaßnahmen und Kosten des Weihnachtsmarkts

KI-Zusammenfassung: Sicherheitskosten für Weihnachtsmarkt steigen auf über 237.000 Euro

Anstieg der Sicherheitskosten seit 2021

Die Sicherheitskosten für den Weihnachtsmarkt sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Während 2020 aufgrund der Corona-Pandemie kein Markt stattfand, beliefen sich die Kosten 2021 auf 123.000 Euro, stiegen 2022 auf 172.000 Euro und erreichten 2023 bereits 212.000 Euro. Im Jahr 2024 lagen die Gesamtkosten für Sicherheitsmaßnahmen bei 237.000 Euro.

Neue städtische Förderung ab 2025

Erstmals im Jahr 2025 unterstützt die Stadt den Veranstalter finanziell bei den Sicherheitskosten. Die neu aufgelegte Förderung "Zufahrtsschutz Großveranstaltungen in Bochum" übernimmt 50 Prozent der Kosten für Zufahrtsschutzmaßnahmen, maximal jedoch 150.000 Euro. In den Jahren 2020 bis 2024 entstanden der Stadt keine direkten Ausgaben im Zusammenhang mit dem Weihnachtsmarkt.

Vertragliche Grundlagen und Einnahmen

Die Stadt hat mit der Bochum Marketing GmbH Geschäftsbesorgungsverträge für die Zeiträume 2021-2024 und 2025-2029 abgeschlossen. Die Einnahmen aus Standgebühren, Sondernutzungen und Werberechten lagen zwischen 616.000 und 687.000 Euro jährlich. Die durchschnittlichen Standgebühren bewegten sich zwischen 5.205 und 5.720 Euro pro Stand.

Sicherheitskonzepte und Behördenbeteiligung

Die Sicherheitskonzepte basieren auf dem "Orientierungsrahmen zur Sicherheit von Veranstaltungen im Freien mit erhöhtem Gefährdungspotential NRW". Beteiligt sind verschiedene städtische Ämter und Institutionen: Rechtsamt, Feuerwehr, Referat für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz, Ordnungs- und Veterinäramt, Polizei, Tiefbauamt, Umwelt- und Grünflächenamt sowie die Bogestra.

Koordinierungsgremium für Großveranstaltungen

Für alle Veranstaltungen mit erhöhtem Gefährdungspotential existiert ein Koordinierungsgremium unter Leitung des Ordnungs- und Veterinäramts. Diesem gehören Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, das Referat für Krisenmanagement, Veranstalter, Sicherheitsdienst und Sanitätsdienst an.

Finanzierung durch Standbetreiber

Die Standbetreiber werden über eine Umlage von 10 Prozent ihrer Standgebühren an den Sicherheitskosten beteiligt. Die jährliche Sondernutzungsgebühr für öffentliche Flächen beträgt konstant 16.749 Euro.

Vollständige Antwort der Verwaltung zu Sicherheitsmaßnahmen und Kosten des Weihnachtsmarkts

Beratungen

Rat (5. Sitzung)
19.03.2026