Brücke Wasserstraße - Gräbenwiese Kappenerhöhung
20260268 · Mitteilung der Verwaltung · 04.03.2026 · Tiefbauamt
▶ KI-Zusammenfassung
Sicherheitsmängel erfordern Maßnahmen
Die rund 135 Meter lange Straßenbrücke aus den 1980er Jahren weist mehrere Sicherheitsmängel auf. Ursprünglich als reine Straßenbrücke konzipiert, werden die Kappen heute als Fuß- und Radweg genutzt. Das bestehende Geländer ist mit einem Meter Höhe zu niedrig – für Radverkehr sind mindestens 1,30 Meter vorgeschrieben. Zudem entspricht die Schrammbordhöhe nicht den aktuellen Standards.
Die mangelnde Entwässerung führt zu Pfützen und Eisflächen auf den Geh- und Radwegen, was zusätzliche Unfallgefahren schafft. Bereits Anfang 2025 wurde deshalb eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h eingeführt.
Umfassende Sanierungsarbeiten
Das Tiefbauamt plant folgende Maßnahmen:
Erhöhung der vorhandenen Kappen um zehn Zentimeter
Installation einer 20 Zentimeter hohen seitlichen Aufkantung
Ersatz des bestehenden Geländers durch ein 1,30 Meter hohes Füllstabgeländer
Anpassung der Gehwegbereiche und Befestigung unbefestigter Straßenabschnitte
Eine separate Geländerbeleuchtung soll im Anschluss an die Hauptbaumaßnahme folgen.
Vollsperrung während der Bauzeit
Die Arbeiten erfordern eine Vollsperrung der Brücke vom Beginn der Osterferien bis zum Ende der Sommerferien 2026. Eine halbseitige Sperrung ist aufgrund der schmalen Fahrbahn von 6,99 Metern und des S-förmigen Kurvenverlaufs nicht möglich.
Fußgänger und Radfahrer werden während der Bauphase durch das Wiesental geleitet, für den motorisierten Verkehr wird eine weiträumige Umleitung eingerichtet. Die Zufahrt zur angrenzenden Carolinenschule bleibt gewährleistet.