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Geplanter Gesundheitskiosk in Bochum-Mitte – Bedarf, Kosten, Leistungen und Nutzen

20260347 · Anfrage · 05.02.2026 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

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KI-Zusammenfassung

Kritik an geringer Auslastung

Die AfD-Fraktion bezweifelt die Wirtschaftlichkeit der Gesundheitskioske. Nach ihren Angaben wurden im Gesundheitskiosk Wattenscheid in den ersten zehn Wochen nach Eröffnung lediglich etwa 75 Beratungen durchgeführt - eine aus Sicht der Partei sehr geringe durchschnittliche Inanspruchnahme pro Tag.

Der Gesundheitskiosk in Wattenscheid bietet als niedrigschwelliges Beratungs- und Lotsenangebot ohne ärztliche Behandlung allgemeine Gesundheitsberatung, Unterstützung bei Anträgen und Formularen sowie die Weitervermittlung an bestehende Angebote. Begründet wird der Nutzen für Menschen mit geringem Einkommen, Sprachbarrieren oder chronischen Erkrankungen.

Detaillierte Fragen zu Personal und Kosten

Die Fraktion möchte wissen, wie viele Personen durchschnittlich pro Öffnungstag beraten wurden und wie viele Beschäftigte mit welchen Qualifikationen eingesetzt waren. Besonders interessiert sie sich für die monatlichen Personal- und Gesamtkosten sowie die beteiligten Träger und deren finanzielle Anteile.

Zweifel an Bedarf für zweiten Standort

Vor dem Hintergrund der geringen Auslastung in Wattenscheid hinterfragt die AfD die "sachliche Rechtfertigung" für einen weiteren Gesundheitskiosk in Bochum-Mitte. Sie fordert Auskunft über die fachliche und statistische Grundlage für den angenommenen zusätzlichen Bedarf.

Forderung nach Erfolgsmessung

Die Fraktion will außerdem wissen, welche konkreten Leistungen die Gesundheitskioske erbringen, die nicht bereits durch andere Beratungs- und Unterstützungsangebote abgedeckt werden. Zudem fragt sie nach den Kriterien und Kennzahlen, mit denen der Erfolg des geplanten Gesundheitskiosks in Bochum-Mitte überprüft werden soll.

Die Anfrage ist für die Ratssitzung am 5. Februar 2026 vorgesehen. Eine schriftliche Beantwortung wird auch für den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales erbeten.

Beratungen

Rat (4. Sitzung)
05.02.2026