Zuwanderung, Flüchtlinge und kommunale Kosten in Bochum – Die Stadt Gelsenkirchen bleibt auf Kosten in Höhe von 45,7 Mio. Euro sitzen. Wie ist die Situation in Bochum?
20260350 · Anfrage · 05.02.2026 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
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Gelsenkirchen als Vergleichsfall
In ihrer Anfrage zur Ratssitzung am 5. Februar 2026 verweist die AfD-Fraktion auf die Situation in Gelsenkirchen. Dort sind laut einem Zeitungsbericht für 2026 rund 88,5 Millionen Euro für Asyl, Zuwanderung aus Südosteuropa und ukrainische Kriegsvertriebene veranschlagt - davon bleiben 45,7 Millionen Euro unfinanziert. Etwa elf Prozent der Gelsenkirchener Bevölkerung entfallen auf Personen aus Südosteuropa oder mit Schutzstatus.
Zehn Fragen zu Kosten und Refinanzierung
Die AfD stellt zehn detaillierte Fragen zu verschiedenen Aspekten der Zuwanderungskosten. Dazu gehören die Gesamtausgaben im Haushaltsplan 2026, die Höhe nicht refinanzierter Eigenanteile und die Entwicklung der Zuweisungszahlen in den Jahren 2024 und 2025.
Weitere Schwerpunkte sind die Kosten für Gemeinschaftsunterkünfte, die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Ausländer und zusätzliche Ausgaben in Bereichen wie Kindertagesstätten, Schulen und Quartiersmanagement. Auch nach genutzten Förderprogrammen und deren Kofinanzierung fragt die Fraktion.
Transparenz über tatsächliche Belastungen gefordert
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Maik Klaus begründet die Anfrage mit dem "zentralen öffentlichen Interesse" an Transparenz über die tatsächlichen Gesamtausgaben und Refinanzierungsstrukturen. Die Antwort soll auch im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration behandelt werden.