Geänderte Überwachungspraxis von Parkverstößen in der Haydnstraße
20260500 · Antwort der Verwaltung · 03.03.2026 · Rechtsamt
▶ KI-Zusammenfassung
Müllfahrzeuge kommen nicht durch
Die Haydnstraße war bisher kein Überwachungsschwerpunkt der städtischen Verkehrskontrolle. Das änderte sich, als der Umweltservice Bochum (USB) der Verwaltung mehrfach mitteilte, dass die Leerung der Abfallbehälter erschwert wird. Grund: Kreuzungseinmündungen sind zugeparkt und die notwendige Durchfahrtsbreite für Müllfahrzeuge ist nicht gegeben. Daraufhin wurden verstärkt Kontrollen durchgeführt, insbesondere an Tagen der Müllabfuhr.
Erst Hinweiszettel, dann Bußgelder
Die Verkehrsüberwachung ging zunächst mit "grünen" Hinweiszetteln vor. Diese informierten die Fahrzeughalter über den Parkverstoß, der normalerweise mit einem Verwarnungsgeld geahndet wird - in diesem Fall aber ausnahmsweise nicht weiterverfolgt wurde. Bei weiteren Kontrollen werden jedoch Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Bei erheblichen Behinderungen können auch Abschleppmaßnahmen in Betracht kommen.
Keine postalische Vorwarnung geplant
Eine zusätzliche postalische Benachrichtigung der Anwohner ist nicht vorgesehen. Die Verwaltung begründet dies damit, dass Kontrollen grundsätzlich nicht angekündigt werden und Autofahrer die Parkregeln der Straßenverkehrs-Ordnung kennen sollten. Zudem sei die Problematik der Abfallleerung den meisten Anwohnern bekannt.
Bauliche Maßnahmen nicht möglich
Die Verkehrsüberwachung hatte die Bauverwaltung um Prüfung gebeten, ob bauliche oder verkehrsregelnde Maßnahmen zur Verbesserung der Parksituation möglich wären. Bei der Haydnstraße waren solche Maßnahmen jedoch nicht umsetzbar, sodass nur Überwachungsmaßnahmen in Frage kommen.