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Verkehrs- und Parksituation im Flüssesiedlung

20260635 · Anfrage · 03.03.2026 · Bez.-Verw.-Stelle Bochum-Nord III

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KI-Zusammenfassung

Gefährliche Situation für Fußgänger und Radfahrer

Die Flüssesiedlung mit ihren Ein- und Mehrfamilienhäusern, dem Seniorenwohnen und zwei Kita-Familienzentren ist laut SPD-Fraktion ein hochfrequentierter Wohn- und Lebensraum. Trotz der attraktiven Umgebung mit Baumbestand, Wiesen und der Nähe zu den Grummer Teichen sei die Verkehrssituation "extrem angespannt bzw. gefährlich".

Besonders problematisch sei die Parksituation in der Aggerstraße und Biggestraße. Aufgrund des hohen Parkdrucks würden die teilweise ohnehin sehr schmalen Bürgersteige und Kreuzungsbereiche zugeparkt. Mit Kinderwagen oder Rollator seien die Bürgersteige größtenteils nicht passierbar. Die Uneinsehbarkeit der Kreuzungen berge großes Gefahrenpotential für Passanten.

Durchgangsverkehr als zusätzliches Problem

Im oberen Bereich der Flüssesiedlung gestalte sich die Situation ähnlich. Aufgrund der parkenden Autos sei es nicht möglich, mit zwei PKW aneinander vorbeizufahren. Verschärft werde die Lage durch Autofahrer, die die Weser-, Werra-, Diemel- und Böckenbergstraße als Abkürzung zwischen dem Gewerbegebiet Harpener Feld und der Castroper Straße nutzen.

Anwohner der Böckenbergstraße berichten zudem von Erschütterungen in den oberen Stockwerken durch zu schnell fahrende Busse und LKW.

Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

Die SPD-Fraktion unter Fraktionsvorsitzender Snežana Ćuruvija stellt vier konkrete Fragen an die Verwaltung:

  1. Wie kann sichergestellt werden, dass der ruhende Verkehr besser geregelt wird?
  2. Wie kann der Durchgangsverkehr verhindert werden?
  3. Welche Schritte können gegen die Erosionen in den Häusern der Böckenbergstraße ergriffen werden?
  4. Können verkehrsberuhigende Maßnahmen, ähnlich wie in der MSA-Siedlung am Hiltroper Park, zumindest den Durchgangsverkehr erschweren?

Die Fraktion betont, dass die beschriebenen Umstände zu einer Gefährdung der vielen Kinder, Jugendlichen und Familien führen, die sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder E-Scooter bewegen. Auch für Senioren sei sowohl die Nutzung der Bürgersteige als auch die Querung der Straßen erheblich erschwert.

Beratungen

Bezirksvertretung Bochum-Nord (4. Sitzung)
03.03.2026