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Beschluss der Verwaltung zur Verbesserung der Radverkehrsanbindung Radschnellweg Ruhr und Erzbahntrasse über die Darpestraße

20260866 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 27.05.2026 · Tiefbauamt

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KI-Zusammenfassung

Neue Pläne nach jahrelangen Verzögerungen

Bereits 2019 hatte die Politik eine bessere Anbindung der Erzbahntrasse im Bereich der Darpestraße gefordert. Damals schlug die Verwaltung diagonale Wegesperren vor, die jedoch nie umgesetzt wurden. Inzwischen haben sich die fachlichen Anforderungen geändert - die ursprünglich geplanten Wegesperren gelten unter den aktuellen Vorgaben für Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit als problematisch.

Radfahrstreifen statt Schutzstreifen

Das neue Konzept sieht umfangreichere Maßnahmen vor: In Fahrtrichtung zur Erzbahntrasse (bergauf) soll ein Radfahrstreifen den bisherigen Schutzstreifen ersetzen. Dies bietet Radfahrenden bei geringeren Geschwindigkeiten eine sicherere und geschützte Führung.

In Gegenrichtung zum Radschnellweg (bergab) werden Radfahrende künftig im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt, da die höheren Geschwindigkeiten eine sichere Integration in den fließenden Verkehr ermöglichen. Die bestehende Freigabe des Gehwegs für den Radverkehr bleibt als Alternative erhalten.

Grundstücksverhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Parallel konnten langwierige Verhandlungen über die Nutzung eines angrenzenden Grundstücks erfolgreich abgeschlossen werden. Dies ermöglicht eine deutlich verbesserte bauliche Anbindung der Erzbahntrasse. Der Radverkehr soll von der Fahrbahn in den Seitenraum und weiter zur Erzbahntrasse geleitet werden. Der zusätzlich geschaffene Raum dient dazu, verschiedene Verkehrsströme zu entzerren.

Zehn Tage Bauzeit geplant

Die Verwaltung begründet die Maßnahme mit der Verkehrsfreigabe des Radschnellweg-Abschnitts A1 im August 2025. Um die Potenziale dieser hochwertigen Infrastruktur auszuschöpfen, sei eine sichere und verständliche Verbindung zur Erzbahntrasse erforderlich.

Die Umsetzung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant und soll etwa zehn Tage dauern. Die Kosten teilen sich auf in rund 20.500 Euro für Markierung und Beschilderung sowie 25.000 Euro für Asphalt- und Tiefbauarbeiten.

Beratung in den Gremien

Über die Vorlage berät zunächst am 23. April die Bezirksvertretung Bochum-Mitte. Die endgültige Entscheidung trifft am 27. Mai der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur.

Beratungen

Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur (5. Sitzung)
27.05.2026
Bezirksvertretung Bochum-Mitte (5. Sitzung)
23.04.2026