Realisierungsbeschluss Brücke Lothringentrasse über Castroper Hellweg
20252314 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 27.05.2026 · Umwelt- und Grünflächenamt
▶ KI-Zusammenfassung: Brücke für Lothringentrasse: Planungsfortsetzung für bessere Radverkehrsverbindung
Wichtige Hauptroute im Radverkehrsnetz
Die ehemalige Bahnlinie Lothringentrasse ist im städtischen Radverkehrskonzept als wichtige Hauptroute definiert und verbindet die Innenstadt über die nordöstlichen Stadtteile mit Castrop-Rauxel. Im Kreuzungsbereich des Castroper Hellwegs verläuft die Trasse auf einem Bahndamm, kann aber aufgrund eines fehlenden Brückenbauwerks nicht ohne Unterbrechung gequert werden.
Derzeit müssen Radfahrer und Fußgänger einen Umweg über den tieferliegenden Castroper Hellweg nehmen, zur nächsten Ampelkreuzung fahren und über eine Rampe wieder auf die Trasse gelangen. Diese Unterbrechung soll durch die neue Brücke beseitigt werden.
Ökologische Zusatzfunktion geplant
Neben der verkehrlichen Bedeutung soll die Brücke eine biotopvernetzende Funktion übernehmen. Geplant ist ein Grünstreifen auf dem Bauwerk, der insbesondere Reptilien und Amphibien eine Querungshilfe bieten kann, da entsprechende Landschaftsräume angrenzen.
Fachwerkbauweise für Langlebigkeit
Die Planung befindet sich derzeit in der Vorplanung, der Abschluss der Entwurfsplanung ist für Anfang bis Mitte 2026 vorgesehen. Favorisiert wird eine wartungsarme und langlebige Fachwerkbauweise.
Die Grundstücke für die bauliche Umsetzung sind überwiegend im Eigentum des Regionalverbands Ruhr (RVR), der seine Zustimmung bereits signalisiert hat. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung wird noch getroffen.
Minimale Verkehrsbeeinträchtigungen
Die bauliche Umsetzung soll möglichst ohne Vollsperrung des Castroper Hellwegs oder der Straßenbahnlinie erfolgen. Nach aktuellem Stand sind nur zwei Wochenendsperrungen mit Schienenersatzverkehr erforderlich.
Finanzierung und Förderung
Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4,4 Millionen Euro brutto, hinzu kommen jährliche Folgekosten von geschätzten 25.000 Euro für Kontrolle und Pflege. Die Verwaltung strebt eine Förderung über das Förderprogramm Nahmobilität an, das derzeit eine 80-prozentige Förderquote bietet.
Beratungsverfahren
Die Vorlage durchläuft mehrere Gremien: Die Bezirksvertretung Nord hört am 3. März 2026 an, der Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit berät am 4. März vor, die finale Entscheidung trifft der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 25. März 2026.
▶ KI-Zusammenfassung: Stadt plant Brücke für Radweg Lothringentrasse über Castroper Hellweg
Wichtige Hauptroute im Radverkehrsnetz
Die ehemalige Bahnlinie Lothringentrasse ist im Radverkehrskonzept der Stadt als wichtige Hauptroute definiert und verbindet die Innenstadt über die nord-östlichen Stadtteile mit Castrop-Rauxel. Im Kreuzungsbereich des Castroper Hellwegs verläuft die Trasse auf einem Bahndamm, kann aber aufgrund eines fehlenden Brückenbauwerks nicht höhengleich gequert werden.
Derzeit müssen Radfahrer und Fußgänger zum tieferliegenden Castroper Hellweg absteigen, zur nächsten Ampelkreuzung fahren und über eine Rampe wieder auf die Trasse gelangen. Diese umständliche Führung soll durch das neue Brückenbauwerk entfallen.
Förderung und Finanzierung
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 4,4 Millionen Euro brutto, einschließlich der Arbeiten an den Leitungen der Straßenbahnlinie. Die Stadt strebt eine Förderung über das Förderprogramm Nahmobilität an, das derzeit eine Förderquote von 80 Prozent bietet. Die jährlichen Folgekosten für Kontrolle und Pflege werden auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
Fachwerk-Bauweise und Biotopvernetzung
Als Bauweise wird derzeit eine wartungsarme und langlebige Fachwerkbauweise favorisiert. Neben der verkehrlichen Bedeutung soll die Brücke auch eine biotopvernetzende Funktion übernehmen. Geplant ist die Anlage eines Grünstreifens auf der Brücke, der insbesondere Reptilien und Amphibien als Querungshilfe dienen kann.
Zeitplan und Beratungsfolge
Die Planung befindet sich derzeit in der Vorplanungsphase, der Abschluss der Entwurfsplanung ist für Anfang/Mitte 2026 vorgesehen. Die bauliche Umsetzung kann voraussichtlich ab Ende 2027/Anfang 2028 erfolgen. Dabei soll möglichst ohne Vollsperrung des Castroper Hellwegs gearbeitet werden - nach derzeitigem Stand sind nur zwei Wochenendsperrungen erforderlich.
Die Vorlage wird zunächst in der Bezirksvertretung Bochum-Nord am 3. März 2026 angehört, dann im Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit vorberaten und schließlich im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 25. März 2026 entschieden.