Denkmalförderprogramme 2025
20260218 · Mitteilung der Verwaltung · 03.06.2026 · Amt für Stadtplanung und Wohnen
▶ KI-Zusammenfassung
Geförderte Projekte in allen Stadtbezirken
Die Förderung kam verschiedenen Projekten in allen Stadtbezirken zugute. Dazu gehörten Dachdeckerarbeiten an einem Fachwerkhaus in der Ridderstraße (Wattenscheid), die Instandsetzung der Bauernvilla "Lennershof" am Hochschulcampus (Süd) sowie Anstricharbeiten an einem Gebäude im Stil der Weserrenaissance in der Wittenbergstraße (Ost).
Weitere geförderte Maßnahmen waren die Fassadensanierung eines Jugendstil-Wohnhauses in der Hattinger Straße (Südwest), die Aufarbeitung einer Haustür und Treppe an einem Geschäftshaus unter Einfluss der Neorenaissance in der Wittener Straße (Mitte) sowie die Sanierung des Holzpalisadenzaunes am Ev. Thomaszentrum in der Girondelle (Süd).
Zusätzlich wurden Fassaden- und Anstricharbeiten in der Siedlung Dreerhöhe (Ost), die Restaurierung der Wandmalerei in der Dorfkirche Stiepel (Süd) und die Reparatur einer Dachgaube in der Siedlung Engelsburg Süd (Südwest) unterstützt.
Kürzung der Landesmittel angekündigt
Das Ministerium hatte im Oktober 2025 kurzfristig angekündigt, die Finanzmittel für die Pauschalförderung vollständig zu streichen. Nach Protesten ruderte das Land im Dezember 2025 zurück und stellte 7.500 Euro pro Jahr für jede Kommune in Aussicht. Die Verwaltung will entsprechend ihren Eigenanteil anpassen.
Weitere Förderprogramme
Neben der Pauschalförderung erhielt die Ev. Erlöserkirche Hiltrop (Nord) einen vierstelligen Betrag vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe für Befunduntersuchungen des Deckengewölbes.
Aus den Landesmitteln der Bezirksregierung Arnsberg floss ein sechsstelliger Förderbetrag für die Sanierung der Hofanlage Schulte-Schüren (Süd), eine Villa an der Hattinger Straße (Südwest) und eine historische Diesellokomotive im Eisenbahnmuseum (Südwest).
Steuerliche Unterstützung
Private Denkmaleigentümer konnten 2025 zudem steuerrechtliche Bescheinigungen für Aufwendungen in sechsstelliger Höhe erhalten. Diese ermöglichen es, 90 Prozent der Kosten für denkmalgerechte Erhaltungsmaßnahmen über zehn Jahre steuerlich abzuschreiben.
Die Verwaltung hat außerdem Förderanträge beim Bund für die Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle und die Orgel am Hauptfriedhof gestellt.